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Wir werden oft gefragt, ob es bald wieder ein Buch gibt.... Hm, gute Frage. Eigentlich hätten wir schon Lust drauf, zumal wir ja noch einige unvollendete Geschichten in der Schublade haben.

Vielleicht könntest DU uns ja dabei helfen, unser nächstes Buch schneller zu vollenden. Wir dachten, wir schreiben hier einfach den Anfang einer Geschichte und wer eine Idee hat, wie es weitergehen könnte, schickt uns eine Mail und teilt uns seine kreativen Gedanken mit. Wir freuen uns drauf!

Leider ist es aber nur möglich (auch aus Sicherheitsgründen) dass registrierte Benutzer hier weiterschreiben... Wir hoffen trotzdem, dass ihr Lust habt, mit uns kreativ zu sein.

Die Geschichte von Svala und den Schwalben

Vor langer Zeit lebte in einem fernen Land ein König - Ferdinand - er herrschte über ein Land namens Svala - Es war ein, zwar sehr kleines, aber wunderschönes Land, das alles hatte, was Menschen und Tiere sich wünschen konnten, Berge und Meere, weite Prärielandschaften, wo üppiges Gras wuchs. In Svala musste niemand Hunger leiden, es ging allen gut. Menschen und Tiere lebten einträchtig und zufrieden miteinander.
Es war das Land, in dem sich vor allem die Schwalben schon seit jeher besonders wohlgefühlt hatten. Alle Schwalben, die sehr weise waren und in ihrem Schwalbenleben etwas Besonderes vollbracht hatten, hatten die Ehre in Svala ihre Sommer verbringen zu dürfen. Von Alters her war es so, dass jedes Haus in Svala für die Schwalbenpärchen Nester hatten. Die Menschen sorgten dafür, dass es den Schwalben immer gut ging und es ihnen an nichts mangelte. Ein Zuwiderhandeln wurde in Svala schwer bestraft.
Die Svalaer begrüßten die Schwalben im Frühling mit einem großen Fest, wenn sie aus ihrem Winterlager im Süden zurückkehrten, und im Herbst wurden sie mit Wehmut verabschiedet. Die Legende erzählte, dass vor vielen Menschenleben die Svalaer dem Volk der Schwalben das Leben gerettet hatten und seither diese besondere Beziehung bestand.
Eines Tages, der Winter verzog sich gerade langsam und die ersten Boten kündeten den nahenden Frühling an, kam ein großes Unglück über Svala. Es war in einer bleischwarzen Nacht, der Sturm tobte über die Dächer und nur die Straßenlaternen quietschten in ihren Halterungen. Nicht einmal der Nachtwächter machte seine übliche Runde, sondern kürzte seinen Weg ab. Alles und jeder hatte sich verkrochen, so dass es keine Augenzeugen gab, für das was in der dunkelsten Stunde der Nacht geschah. Die Drachen kamen über das Land. In einer einzigen Nacht machten sie das ganze Land dem Erdboden gleich. Sie zerstörten alles, das Schloss, jedes Haus, jede Scheune, auch die Stallungen ... es gab nichts mehr, in dem man hätte leben können. Aber das war noch nicht das Schlimmste. Als die Menschen am Morgen aus den Ruinen krochen und sich den Schaden begutachteten, merkten sie, dass ihre Kinder nicht mehr da waren. Ein grenzenloses Entsetzen machte sich unter allen breit. Ein Entsetzen, das sie tage- ja wochenlang lähmte.

Das war es auch, was die Schwalben antrafen, als sie um das Osterfest herum aus ihrem Winterquartier nach Svala zurückkehrten.

..... Wie geht es weiter?

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